23.11.2025
Verbandsliga:
SSC Rostock 07 – SSC GM I 4,5 : 3,5
Mannschaftssieg verschenkt ! Wir spielten in Rostock gegen den SSC, waren auch ersatzgeschwächt leicht favorisiert. Aber es kam durch eigenes Unvermögen leider anders. Als erster verlor Wolfgang seine nach eigener Aussage schlechteste Partie seiner Schach-Laufbahn sehr schnell. An den anderen Brettern wurde von allen Spielern sehr gut gekämpft. Conny erreichte ein ganz sicheres Remis an Brett 3, was völlig OK war. Dann verdarb der Gegner von Detlef an Brett 8 seine leicht bessere Stellung, so das der Konter von Detlef zum Sieg führte. Stand 1,5 : 1,5. Und es sah auf den anderen Brettern gut für uns aus! Hans Eckart ist mit viel Risiko in die Eröffnung gegangen, was sein Gegner aber nicht bestrafte. Nach einigen laschen Zügen von ihm hatte Eckart nach 7 Zügen eine gute Stellung. Mit einem soliden Spiel gegen den d4 -Isolani konnte er dann die Partie ohne weitere Problem gewinnen. Rainer nahm das Remisangebot seines Gegners nach Rücksprache mit dem ML an. Stand 3 : 2. Sergejs erspielte sich nach und nach eine vorteilhafte Stellung, und es sah nach einem sicheren Sieg aus! Aber schließlich verlor er durch mehrere schlechte Züge noch diese klar gewonnene Partie. Statt 4 : 2 für uns , stand es leider 3 : 3. Es spielten noch Andreas und Max. Andreas hatte seine vorteilhafte Stellung mittlerweile zum Verlust verdorben. Leider auch eine völlig unnötige Niederlage. Max kämpfte bis zum Schluss, es wurde aber leider nur Remis. Endergebnis: 4,5 : 3,5 für den SSC Rostock. Fazit: Sicher geglaubter Mannschaftssieg leichtfertig verschenkt. Am 07.12. geht es mit einem Heimspiel gegen Wismar weiter. [WW]


Landesliga Ost:
SC Seehotel Binz-Therme Rügen – SSC GM II 4 : 4



Spielbericht: Wir fuhren leicht ersatzgeschwächt nach Binz zum aktuellen Tabellenführer – konnten aber gleich den ersten Punkt gutschreiben, da Lutz am 2. Brett keinen Opponenten bekam. Dieser Vorsprung wurde aber schon nach einer Stunde egalisiert, weil Gerhard bei einem Figurentausch einen Turm einstellte. Dann verloren nacheinander Rolf durch eine hübsche taktische Pointe und Wolfgang, der schon in der Eröffnung als Weißer (!) in positionellen Nachteil geriet. Günther kam am 4. Brett sehr gut aus der Eröffnung, fand im Mittelspiel vielleicht nicht die beste Fortsetzung und remisierte. Am 6. Brett hatte Ulli nach einer Stunde einen Bauern weniger, kämpfte aber heroisch gegen den Partieverlust an, was ja auch sofort die Mannschaftsniederlage besiegelt hatte. Schließlich konnte er das komplizierte Damenendspiel Remis und den Mannschaftskampf offen halten . Jetzt wurde noch an den Brettern 1 und 3 gekämpft, wobei Holger seine Kiebitze zwischen Hoffen und Bangen in Atem hielt. Wir mussten beide Partien gewinnen, um wenigstens mit einer Punkteteilung nach Hause zu fahren. Am 3. Brett schnürte Wölfi seines Gegners Dame Zug um Zug enger ein und erreichte so eine überragende Stellung und den Sieg. S. Bild!

So musste das Spitzenbrett über die Mannschaftspunkte entscheiden. Zwischenzeitlich hatte Holger einen Bauern weniger, dann eine Qualität mehr. Diesen Vorteil baute er Zug um Zug präzise aus und als der Turm schlussendlich ins gegnerische Lager eindringen konnte, war nach mehr als 4 Stunden zähen Kampfes die Partie gewonnen. [LS]