Runde 6

01. 03. 2026

Verbandsliga:

SSC GM I – SG Eintracht Neubrandenburg 4 : 4

Spielbericht: Wir hatten die Mannschaft aus Neubrandenburg zu Gast. Beide Mannschaften konnten in Bestbesetzung antreten, so dass mit einem harten Kampf zu rechnen war. Wir spielten in unserem sehr schönen Ausweichquartier in Poppendorf. Unser Uli hatte kurzfristig alles sehr gut organisiert! Der Spielverlauf gestaltete sich folgendermaßen: Carsten hatte ein Remisangebot seines Gegners und überlegte was er macht, da es Ihm gesundheitlich schlecht ging, nahm er dieses schließlich mit Mehrbauer an. Dann gewannen Max und Dietmar ihre Partien überraschend, doch recht schnell. Stand 2,5 : 0,5. Andreas stand zu diesem Zeitpunkt schon deutlich schlechter, und es kam wie vorherzusehen war: Niederlage. Rainer, Conny und Wolfgang standen leicht schlechter, und bei Alex war noch alles drin. Bei Conny, Rainer und Alex wurde es jeweils Remis! Wolfgang kämpfte 5 Stunden vergeblich um das Remis. Also wurde es am Ende ein 4 : 4. Womit wir besser leben können als unsere Gäste (Abstiegsgefahr). Wir stehen z.Z. im gesicherten Mittelfeld und sollten in den letzten 3 Runden die nötigen Punkte noch holen. [WW]

Paarungen in der 6. Runde
Guter Mittelplatz nach Runde 6

Landesliga Ost:

SSC GM II – HSG Uni Rostock 2 : 6

Wir hatten Heimspiel und konnten fast in Bestbesetzung antreten. Mit dieser Mannschaft müsste doch was zu holen sein! Leider konnten wir nicht im Haus des Gastes spielen und mussten nach Poppendorf ausweichen. Es begann für uns vielversprechend mit einem kampflosen Punkt an Brett 2. Sergejs begann mit der Aljechin-Verteidigung, grübelte recht lange und wollte durch ein Bauernopfer (b7) die Stellung komplizieren. Dies klappte leider nicht und sein schwarzfeldriger Läufer wurde abgeklemmt. Holger stellte sich im slawischen Aufbau zu passiv auf und vernachlässigte die Entwicklung. Lutz spielte sein geliebtes 1. c4, leider spielte er nach 3. … e4 nicht Sg5 und musste sich mit einer eingeengten Stellung begnügen. Gegen einen ständig aufs Brett schnaufenden Gegner sehr unangenehm. Bei Daniel kam eine scharfe Variante der französischen Verteidigung aufs Brett. Detlef spielte die Eröffnung gegen Holländisch sehr gut und hatte einen soliden Vorteil. Wölfi ließ sich nicht durch Schottisch überraschen und hatte schnell einen Ausgleich. Günthi spielte die Eröffnung sehr harmlos und hatte dann mit dem Isolani auf d4 und dem schlechten Läufer eine etwas schlechtere Stellung.

Nach 1,5 Stunden machte Detlef nach nur 18 Zügen in besserer Stellung Remis. Zu diesem Zeitpunkt stand Sergejs auf Verlust, Holger etwas schlechter, Lutz etwas beengt, Daniel hatte zu wenig für den geopferten Bauern, Wölfi hatte sich gut für einen Königsangriff aufgestellt und drohte g5 und Günthi stand leicht schlechter.

Nach 3,5 Stunden haben Sergejs, Holger, Lutz und Daniel jeweils einen Bauern weniger und stehen schlechter. Wölfi steht auf Gewinn – vergisst die Zeit und verliert durch ZÜ. Günthi hat seine Stellung verbessert und steht im Läufer-Springer Endspiel etwas besser – es wird aber auch nur Remis.

Die Spieler der HSG bringen die Punkte sicher nach Hause und gewinnen 6:2. Für uns war es die höchste Saisonniederlage und ein enttäuschendes Wochenende. [H.-E.L.]

Paarungen in Runde 6
Tabelle nach Runde 6

Nachfolgend Eindrücke vom attraktiven Spiellokal, dem Gemeindezentrum von Poppendorf

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