Runde 7

22. 03. 2026

Verbandsliga:

HSG Stralsund – SSC GM I 4 : 4

Spielberticht: Sicher geglaubten Mannschaftssieg verspielt! Beide Mannschaften traten in Bestbesetzung an. Zielstellung war, diesen Wettkampf zu gewinnen! Und es begann gut für uns, denn nach wenigen Zügen gewann Dietmar durch  Figuren Gewinn sehr schnell. Conny erreichte mit Schwarz eine ausgeglichene Stellung und sie einigte sich mit ihrem Gegner auf Remis. Der nächste, der Alex gewann, war gut vorbereitet und spielte eine etwas seltene Caro Kann Variante, die er Zug um Zug zum Gewinn führte. Stand: 0,5 : 2,5 für uns. Dann verloren Andreas und Detlef ihre Partien. Beide hatten nach der Eröffnung den Faden verloren und standen schlechter, was dann auch zum Verlust führte. Stand: 2,5 : 2,5. Wolfgang, Max und Rainer spielten noch. Und es sah sehr gut aus, denn keiner stand schlechter, im Gegenteil. Max hatte eine klare Gewinnstellung erspielt, Rainer stand leicht besser und Wolfgang bot daraufhin in ausgeglichener Stellung Remis an, was sein Gegner annahm. Wenig später verlor Max seine Partie durch einzügigen Damen Einsteller. Stand: 4 : 3 für Stralsund. Rainer sein großartiger Kampf wurde dann durch den Partiegewinn belohnt! So fuhren wir mit einem 4 : 4 nach Hause. Fazit : Sieg leider verpasst! Am 12. 04. geht es weiter mit einem Heimspiel gegen Greifswald. [WW]

Paarungen in Runde 7
Tabelle nach Runde 7

Landesliga Ost:

TuS Makkabi Rostock – SSC GM II 4, 5 : 3,5

Spielbericht: Wir trafen auf den Tabellenletzten. Wer glaubte, dass das eine leichte Aufgabe würde, sah sich schnell getäuscht. Zunächst mussten wir feststellen, dass der Gegner erstmalig sein Brett 1 dabeihatte (DWZ 2040!). Gerhard konnte dem Gegner im 15. Zug einen Doppelbauern f2/f3 verpassen und den gegnerischen Königsflügel schwächen. Er gewann wenig später die Qualität, hatte zudem Bauernvorteil und gewann nach 2 Std. seine Partie souverän. Wir führten 1:0. Lutz musste bereits im 15. Zug des Gegners (c5!!) einen Bauern hergeben und konnte sich nicht mehr berappeln. Sein Turmendspiel mit 2 Minusbauern war ohne Hoffnung, und er musste sich geschlagen geben. Damit stand es 1:1. In der Partie von Eckart rochierten beide lang im Najdorf-Sizilianer, sein Gegner opferte im 22.Zug die Qualität und verlor wenig später noch einen Bauern. Eckarts Türme drangen über die g- und h-Linie in das gegnerische Lager ein und nach 2:10 Std. war sein Gegner matt. Wir führten wieder mit 2:1. Sergejs hatte einen sehr starken Gegner. Leider konnte er nicht mehr rochieren und sein Turm stand auf h1 abseits des Geschehens. Er war aber am Damenflügel sehr aktiv, und beide Gegner einigten sich nach 2 ½ Std. auf ein Remis. Daniel spielte eine Partie mit entgegengesetzten Rochaden und hatte nach 2:20 Std. eine überlegene Stellung mit Bauernvorteil erreicht. Es sah gut aus; dann startete der Gegner in seiner Not am Königsflügel einen starken Angriff, auf den Daniel fehlerhaft reagierte. Eher überraschend drehte sich das Blatt und Daniel musste nach 3 Std. resignieren. (2,5:2,5). 

Zunächst fiel auf, dass Wolfgang nach den ersten 12 Zügen noch 1:31 h auf der Uhr hatte also 1 min mehr als Startzeit. Dann geriet er in eine sehr defensive Stellung, und wir Kiebitze ahnten nichts Gutes. Es sollte aber anders kommen. Wolfgang spielte einen starken Gegenangriff gegen den Punkt g2 mittels Turm und Läufer und gewann auf diese Weise 3 Bauern und einen Läufer. Somit schien alles klar zu sein. Doch leider stellte er seinen Läufer wenig später ein und es wurde noch einmal spannend. Aber die Bauern marschierten und damit führten wir nach 3:30 Std. mit 3,5:2,5. Zu diesem Zeitpunkt stand Holger klar auf Verlust. Er hatte sich 2 Minusbauern eingehandelt und dazu eine defensive Stellung. Wir mussten jetzt den Ausgleich zum 3,5:3,5 hinnehmen. Rolf hatte eine sehr junge Gegnerin und gewann nach 10 Zügen bereits einen Bauern, den er leider im 13.Zug wieder verlor. Dann verlor Rolf zunächst die Qualität, gewann sie aber wenig später wieder zurück. Er hatte aber nach 3 Std. klaren Vorteil mit 2 verbunden Freibauern auf der d- und e-Linie sowie einem Mehrbauern. Auch seine Türme wirkten offensiv. Seine Gegnerin spielte im Endspiel sehr ängstlich mit passivem König. Rolf konnte über die b-Linie in die gegnerische Stellung eindringen, den Rest erledigten die Freibauern.

Damit hatten wir nach umkämpften Partien nach 4 ½ Std. mit 4,5:3,5 gewonnen. Es war ein „gebrauchter“ Tag, und wir waren wirklich froh, dass alles für uns noch ein gutes Ende genommen hatte. [GK]

Paarungen in Runde 7
Tabelle nach Runde 7

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